Hochmodernes Dialyse-Zentrum

Schwer nierenkranken Tieren – sowohl Hunde als auch Katzen – helfen wir in unserer Klinik in vielen Fällen mit Dialyse. Hochmoderne Ausstattung ermöglicht es uns, bei akutem und chronischem Nierenversagen, Vor- und Nachbereitungen von Transplantationen, Herzversagen (kongestiv), keiner oder mangelnder Harnproduktion aufgrund eines Nierenversagens (Anurie, Oligurie) und Vergiftungen positiv in das Krankheitsgeschehen einzugreifen.
In der Tiermedizin sind die konservativen Behandlungsmöglichkeiten im Endstadium eines Nierenversagens in der Regel ausgeschöpft. Um den Patienten trotzdem ein erträgliches Leben zu sichern und die Symptome zu mindern, setzen wir die Dialyse ein.
Wie funktioniert Dialyse?
Die Dialyse wird in der Humanmedizin bereits seit den 60-er Jahren als technisches Blutreinigungsverfahren angewandt. Dabei wird das Blut aus dem Körper gepumpt, mit Hilfe eines speziellen Filters, dem Dialysator, von harnpflichtigen Stoffen befreit und wieder in den Körper geleitet. Zudem besteht bei der Dialyse die Möglichkeit, dem Körper Flüssigkeit zu entziehen.
Was bringt die Dialyse für den Patienten?
Akutes Nierenversagen: Durch die Verringerung der Urämiegifte ist meist die schnelle Wiederherstellung und Rettung einer geschädigten Niere möglich. Nach wenigen Wochen bis einigen Monaten kann der Patient bei erfolgter Regeneration zuerst unter medikamentöser Therapie, später ohne Therapie weiterleben.
Erfolgsaussichten: Die Erfolgsquote ist stark von der Ursache des Nierenversagens und vom Umfang der Nierenschädigung abhängig. Im Falle eines akuten Nierenversagens durch Leptospireninfektion ist mit einer Überlebensrate von 85 Prozent der Patienten zu rechnen. Im Fall von Ethylenvergiftungen ist die Überlebensrate vor allem vom Zeitpunkt des Dialysebeginns nach der Toxinaufnahme abhängig.
Chronisches Nierenversagen: Mit einer zwei bis drei Mal pro Woche vorgenommenen Dialyse bei chronischem Nierenversagen wird es dem Patienten ermöglicht, weiter dauerhaft eine gute Lebensqualität zu haben – allerdings ist hierbei der hohe zeitliche und finanzielle Aufwand für den Patientenbesitzer zu berücksichtigen.