Bestrahlung eines HundesEin Hund wird unter Kurznarkose bestrahlt.
Nebenwirkungen der BestrahlungAußer einem vorrübergehenden Verlust der Haare gibt es keine Nebenwirkungen.
StrahlenplanungDie Strahlenplanung erfolgt sorgfältig anhand von CT Bildern.

Bestrahlung

Durch die Zusammenarbeit mit dem Strahlenzentrum für Menschen in Pinneberg (Visiorad) können wir auf dessen Ressourcen und Fachkunde zugreifen. Häufig wird Bestrahlung bei Weichteiltumoren angewendet, die nicht ohne Schaden für das Tier ausreichend entfernt werden können. Oder auch nur als sehr wirkungsvolle Schmerztherapie bei Knochenkrebs. Der Tumor muss nur ein bis zwei Minuten unter einem Linearbeschleuniger der Strahlenenergie ausgesetzt sein. Für diese Zeit wird mit modernen Anästhetika beim Patienten ein Kurzschlaf erzeugt. Bestrahlt wird ein bis zwei Mal pro Woche, dies aber mindestens drei Wochen lang, in manchen Fällen auch bis zu acht Wochen. Strahlennebenwirkungen beim Tier sind sehr gering, wie zum Beispiel vorrübergehender Haarverlust an der behandelten Stelle. 

Nach sorgfältiger Diagnose und eingehender Beratung, wie in allen Behandlungsfällen bei uns, trifft der Tierhalter frei seine Entscheidung – für sich und sein Tier.

 

Ihr Ansprechpartner: Prof. Dr. Rafael Nickel, Telefon 040 52 98 94-0