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Orthopädie

wir bringen Ihr Tier ins Laufen

Schmerzen und Funktionsverluste des Bewegungsapparates beeinträchtigen massiv die Lebensqualität von Hunden und Katzen. Mangelnde Bewegung führt nicht nur zu gesundheitlichen Problemen sondern auch zu allgemeinem Unwohlsein oder sogar Verhaltensauffälligkeiten.

Orthopädische Probleme können in jeder Lebensphase auftreten. Je früher sie erkannt werden, desto besser sind die Heilungsaussichten.

Sowohl in der Diagnostik als auch Therapie hat es in der Orthopädie in den letzten Jahren zahlreiche medizinische Fortschritte gegeben durch:

  • detaillierte Bildgebung durch digitale Röntgenanlagen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie und Szintigraphie
  • neue Erkenntnisse bezüglich der Biomechanik, Physiologie, Pathophysiologie und Heilung von Knorpel und Knochen sowie der Entstehung muskuloskelettaler Tumore
  • technische Verbesserungen bei Instrumenten, Implantaten und operativen Methoden

Unser Anspruch ist es, Ihrem Tier soweit möglich ein schmerzfreies und artgerechtes Leben zu ermöglichen.


Orthopädische Diagnostik:

  • Klinische Untersuchung
  • Digitales Röntgen
  • CT (Computertomographie)
  • MRT (Magnetresonanztomographie)
  • Sonographie
  • Szintigraphie
  • Labor

Klinische Untersuchung

Nach der allgemeinen und speziellen Anamnese erfolgt die Allgemeinuntersuchung. Dann erfolgt die Adspektion Ihres Tieres in Ruhe und Bewegung. Anschließend kommt es zur ersten orientierende Palpation der Gliedmaßen und Gelenke am stehenden Tier, synchron beidseits und von vorne nach hinten. Bei der speziellen Untersuchung wird die Gliedmaße in jedem Gelenk passiv gebeugt und gestreckt. Zudem werden spezielle Handgriffe angewendet.

Wird durch Adspektion und Palpation ein krankhafter Befund erhoben (oder auch nicht), besprechen wir das weitere Vorgehen mit Ihnen. Dabei wird auch geklärt, ob weiterführende Untersuchungsmethoden notwendig sind oder ob gleich ein Therapieplan erstellt werden kann.

Digitales Röntgen

Die Diagnostik mittels Röntgenstrahlen ist immer noch die wichtigste Bildgebung zur Erkennung von knöchernen Verletzungen und Veränderungen. Nach Operationen am Bewegungsapparat dienen Röntgenaufnahmen oft der Kontrolle und Dokumentation des Operationserfolges.

Beim digitalen Röntgen steht das Röntgenbild unmittelbar zur Beurteilung zur Verfügung, kann am Computer nachbearbeitet und beliebig reproduziert werden. Auch die Strahlenbelastung ist deutlich reduziert. Nachteilig ist, dass die Röntgenstrahlen nur ein zweidimensionales Bild eines dreidimensionales Körpers erstellen und somit bestimmte Veränderungen aufgrund Größe oder Position verborgen bleiben können.

Anwendungsbeispiele

  • Lahmheitsabklärung
  • Knochenbrüche und Gelenksverlagerungen
  • Hüftgelenksdysplasie

 

CT (Computertomographie)

Die Computertomographie ermöglicht die Darstellung feinster knöcherner Strukturen. Es können zwei- und dreidimensionale Bilder erstellt werden. Es lassen sich tumoröse Prozesse meist sicher abgrenzen, kleine Fragmente aufspüren und komplizierte Knochenbrüche darstellen.

Anwendungsbeispiele

  • Lahmheitsabklärung
  • Ellbogengelenksdysplasie
  • Knochentumoren

MRT (Magnetresonanztomographie)

MRT (Magnetresonanztomographie)
Mittels Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie lassen sich Weichteilstrukturen im Inneren des Körpers darstellen. Dazu zählen z.B. Bandscheiben, Muskulatur, Bänder und Sehnen sowie Gelenke einschließlich Knorpel und Menisken. 

Anwendungsbeispiele

  • Bandscheibenvorfälle
  • Kreuzbänder und Menisken
  • Muskelfaserriss

Sonographie

Die Ultraschalluntersuchung bildet vor allem Veränderungen in den Weichgeweben ab, also an Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden, Schleimbeuteln, Gelenkkapseln und Blutgefäßen. Die Schallwellen sind nicht in der Lage, Knochen zu durchdringen. Veränderungen im Knochen sind nicht zu erkennen, sondern lediglich die Knochenkontur.

Anwendungsbeispiele

  • Achillessehnenriss
  • Bizepssehnenriss
  • Gefäßthrombosen

Szintigraphie

Die Skelett-Szintigraphie ist ein hochsensitives Verfahren, um den Knochenstoffwechsel darzustellen. Der Knochen reagiert auf unterschiedliche Schädigungen immer mit einer osteoblastischen oder osteoklastischen Reaktion.

Zunächst wird eine schwach radioaktiv markierte Substanz (Tc-99m-Phosphonat) in die Vene des Patienten injiziert. Diese Substanz lagert sich im Knochen an. Desto höher der Stoffwechsel in einem Bereich des Skelettes ist, desto mehr radioaktiv markierte Substanz wird eingelagert. Die abgegebene Strahlung wird von außen mit einer sogenannten Gammakamera gemessen. Dadurch erhält man eine Abbildung der Stoffwechselaktivität des Skeletts.

Anwendungsbeispiele

  • Lahmheit unklarer Genese oder unklarer Lokalisation 
  • Knochentumoren oder knöchernen Metastasen
  • Verdacht auf entzündliche Knochen- oder Gelenkveränderungen 

Labor

Die klinische und bildgebende Befunde können durch verschiedene Laboruntersuchungen ergänzt werden.

Typischerweise werden Gelenkflüssigkeiten oder Blut auf Stoffwechselstörungen,  Infektionskrankheiten wie Borreliose, Anaplasmose, Leishmaniose oder autoimmune Erkrankungen getestet.

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